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Betonsanierung nach DAfSb

Ein ganz heikles Thema, denn es reicht oft nicht einen Sack Beton aus dem Baumarkt zu holen, sondern es müssen Voraussetzungen geschaffen werden damit der neue und der alte Beton fest verbunden werden und später auch keine Rissbildung entsteht, in die dann Feuchtigkeit eindringt.

Die DAfStb -Richtlinie für die Instandsetzung verlangt ein planmäßiges Vorgehen im Sinne von DIN 31051 mit folgenden Maßnahmen:
- Beurteilung und Planung durch einen sachkundigen Planer - Ermittlung von Ist- und Sollzustand
(s. Abschnitt II.15.1)

- Beurteilung der Standsicherheit  Angabe der Ursachen von Mängeln und Schäden

- Erstellung eines Instandsetzungskonzepts und eines Instandsetzungsplans

- Aufstellung eines Instandhaltungsplans mit Angaben zu Inspektion und Wartung

- Verwendung von Stoffen entsprechend der Richtlinie, für die die grundsätzliche Eignung in einer Grundprüfung nachgewiesen wurde und deren Herstellung überwacht wird

- Ausführung durch Fachpersonal und Überwachung der Ausführung Die Schutz- und Instandsetzungsmaßnahmen betreffen den Beton und die Bewehrung. Nach einer ausreichenden Behandlung des Betonuntergrunds kommen grundsätzlich die im Bild II.15.3-1 a) bis f) dargestellten Maßnahmen für die Instandsetzung des Betons in Betracht:

a) Füllen von Rissen und Hohlräumen mit Reaktionsharz, Zementleim (ZL) oder Zementsuspension (ZS)
b) Ausfüllen örtlich begrenzter Fehlstellen mit Mörtel oder Beton
c) Großflächiges Auftragen von Mörtel oder Beton 15 Schutz und Instandsetzung von Betonbauwerken 573
d) Auftragen von Hydrophobierungen
e) Auftragen von Imprägnierungen (Versiegelungen)
f) Auftragen von Beschichtungen


Zur Wiederherstellung eines dauerhaften Korrosionsschutzes für die Bewehrung werden folgende Instandsetzungsprinzipien angeboten:

R1: Realkalisierung durch flächigen Auftrag von alkalischem Beton bzw. Mörtel
R2: Örtliche Ausbesserung mit alkalischem Beton bzw. Mörtel

W: Begrenzung des Wassergehalts im Beton
C: Beschichtung der Bewehrung

K: Kathodischer Korrosionsschutz. Wenn erhöhte Chloridgehalte (Cl) im Beton vorliegen oder erhöhte Chloridbelastungen zu erwarten sind, werden noch einmal erhöhte Anforderungen im Rahmen der Instandsetzungsprinzipien gestellt, z. B. W-Cl oder C-Cl.

Haben Sie Fragen ?? Dann kontaktieren Sie uns gleich über unseren Sofortkontakt.

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Quelle: Deutscher Ausschuss für Stahlbeton, Berlin

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