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Nachträglicher Einbau horizontaler Bauwerksabdichtungen
Wer Feuchtigkeit an Mauersockeln aufsteigen sieht, weiß: hier muss das Mauerwerk nachträglich mit einer Horizontalsperre versehen werden.
Aber welche??
Es gibt vom Grundsatz her 3 (4) verschiedene Verfahrensgruppen.
1. Mechanische 2. Elektrophysikalische 3. Chemische
4. Magnetische
Immer wieder wird versucht, den nachträglichen Einbau horizontaler Sperrschichten zu umgehen. Belüftungsröhrchen, Belüftungskanäle, Entstrahlungsgeräte, elektrische “Zauberkästchen" und anderes wurde entwickelt und natürlich auch verkauft und angewendet. Da oft gesichertes Wissen fehlt, konnten solche Methoden erfolgreich vermarktet werden. Ganze Straßenzüge geben ein deutliches Beispiel für die Wirkungslosigkeit dieser Scheinverfahren und zeigen das ganze Ausmaß der Scharlatanerie. Es kann festgestellt werden, dass nur mechanische Verfahren der Mauertrennung oder physikalische Verfahren der Injektionstechnik wissenschaftlich begründbare Erfolge versprechen. Die nach wie vor angebotenen elektrophysikalischen Verfahren sind aus wissenschaftlicher Sicht umstrittener denn je; die nachgewiesenen Erfolge dieser Verfahren der so genannten Elektroosmose sind außerordentlich fraglich oder fehlen ganz. Hat nun die Kenndatenermittlung im Sinne der Feuchtigkeitsbilanz ergeben, dass wesentliche Anteile an aufsteigender Mauerfeuchtigkeit vorliegen, ist der Einbau einer horizontalen Abdichtung nicht nur zu empfehlen, sondern letztlich auch eine Notwendigkeit, da nur so der Sanierungserfolg gewährleistet werden kann.
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