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Kelleraußenabdichtungen

"...,die im Dunkeln sieht man nicht."
Dem Keller, immerhin die Basis des Hauses, wird häufig zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Bauherren konzentrieren sich offensichtlich eher auf die baulichen Maßnahmen über Tage.
Diese "oberflächliche" Perspektive machen sich Bauunternehmer, ständig gefordert, so schnell und preiswert wie möglich zu arbeiten, gern zu eigen.
Denn Arbeiten im Kellerbereich sind arbeits- und kostenintensiv. Das lässt die Kalkulation leicht weniger gut aussehen, auch im Hinblick auf die Tatsache, dass immer öfter nicht der Bessere, sondern der Billigere gewinnt. Und so kommt häufig ein unspektakulärer, aber später um so wichtigerer Arbeitsschritt zu kurz:
Die Außenabdichtung mit je nach Lastfall z.B. Bitumendickbeschichtung. Die ist ein bauphysikalisches Muss, schon weil man von außen effektiv vor Feuchtigkeit und drückendem Wasser schützen kann.

Solplatte

Sobald Sohlplatte und Kellerwände fertig sind, sehen die Vorschriften deshalb eine wasserdichte Schicht bzw. Folie (z.B. Dickbeschichtung) des gesamten erdberührten Bereichs vor. Außerdem eine Hohlkehle an einer natürlichen Schwachstelle des Fußpunktes dort, wo Bodenplatte und Wand aufeinanderstoßen.
Wie alle Theorien lassen auch die Richtlinien - sowohl die der längst überholten Din-Norm, als auch die aktuellen von WTA u.a.- viel Interpretationsspielraum. Der wird in der Praxis weidlich genutzt, nicht selten sehr zum Nachteil von Haltbarkeit und Qualität.
Wie hoch der Schutzanstrich wirklich erfolgt, wie stark, mit welchen Materialien und nach welchem Regelwerk, bleibt erst einmal Ermessenssache. Das ändert sich schlagartig, wenn Feuchtigkeitsprobleme auftreten.
Der Gesetzgeber sieht für arglistig versteckte Mängel am Bau eine Haftung von 30 Jahren vor - da läuft viel Wasser die Außenwand herunter. Gelangt nun etwas davon von unten ins Haus, stehen Sanierungskosten an, die ein Vielfaches einer sorgfältigen Abdichtung ausmachen.
Bei gerichtlicher Klärung trifft den Bauunternehmer Schuld, wenn keine Ausführung nach den allgemein anerkannten Regeln der Technik nachgewiesen wird. So entstehen aus kleinen Einsparungen am Anfang Feuchtigkeits- und Rechtsprobleme ohne Ende.
Solchen Folgekosten kann in einem sensiblen Baubereich wie dem erdberührten nur mit einem angemessenen Einsatz von Know how und Material vorgebeugt werden.
Fragen Sie uns, wir haben für jeden Lastfall die vernünftigste Lösung.


Lastfall: Bodenfeuchte / nichtstauendes Sickerwasser
Abdichtung mit kunststoffmodifizierter Bitumendickbeschichtung (KMB) nach DIN 18195, Teil 4 -“ zweikomponentig, polystyrolgefüllt
Abdichtung mit kunststoffmodifizierter Bitumendickbeschichtung (KMB) nach DIN 18195, Teil 4 -“ zweikomponentig, kautschukvergütet, faserarmiert
Sicherheitsabdichtungssystem mit kunststoffmodifizierter Bitumendickbeschichtung (KMB) nach DIN 18195, Teil 4
Abdichtung mit kunststoffmodifizierter Bitumendickbeschichtung (KMB) in Anlehnung an DIN 18195, Teil 4 -“ einkomponentig, polystyrolgefüllt
Abdichtung mit kunststoffmodifizierter Bitumendickbeschichtung (KMB) in Anlehnung an DIN 18195, Teil 4 -“ einkomponentig, kautschukvergütet, faserarmiert
Abdichtung mit kaltselbstklebender Kunststoff/Bitumen-Dichtungsbahn nach DIN 18195, Teil 4 Sicherheitsabdichtungssystem mit kaltselbstklebender Kunststoff/ Bitumen-Dichtungsbahn nach DIN 18195, Teil 4
Abdichtung mit kaltselbstklebender Kunststoff / Bitumen-Dichtungsbahn in Anlehnung an DIN 18195, bei Verarbeitungstemperaturen bis -10 °C Mineralische
Abdichtung mit zementgebundener, starrer Dichtungsschlämme bei Betonbauwerken
Mineralische Abdichtung mit zementgebundener, flexibler Dichtungsschlämme
Abdichtung mit einer Kombination aus mineralischem und bituminösem Abdichtungsbaustoffen

Kellerwand

Lastfall: Aufstauendes Sickerwasser

Abdichtung mit kunststoffmodifizierter Bitumendickbeschichtung (KMB) nach DIN 18195, Teil 6, Abschnitt 9
Sicherheitsabdichtungssystem mit kunststoffmodifizierte Bitumendickbeschichtung (KMB) nach DIN 18 195, Teil 6, Abschnitt 9
Abdichtung mit kunststoffmodifizierter Bitumendickbeschichtung (KMB) in Anlehnung an DIN 18195 -“ zweikomponentig, polystyrolgefüllt
Abdichtung mit kaltselbstklebender Kunststoff / Bitumen-Dichtungsbahn (KSK) für den Lastfall aufstauendes Sickerwasser in Anlehnung an DIN 18195 bei Verarbeitungstemperaturen bis -10   °C Mineralische Abdichtung mit zementgebundener, starrer Dichtungsschlämme bei Betonbauwerken Mineralische Abdichtung mit zementgebundener, flexibler, mineralischer Dichtungsschlämme Abdichtung mit einer Kombination aus mineralischen und bituminösen Abdichtungsbaustoffen

Lastfall: Drückendes Wasser

Abdichtung mit kunststoffmodifizierter Bitumendickbeschichtung (KMB) Hochsicherheitsabdichtungssystem gegen drückendes Wasser mit kunststoffmodifizierter Bitumendickbeschichtung (KMB) nach DIN 18 195, Teil 6 und spezieller Hohlkehlenverstärkung Abdichtung mit kaltselbstklebender Kunststoff/Bitumen-Dichtungsbahn (KSK) bei Verarbeitungstemperaturen bis -“10  °C Mineralische Abdichtung mit zementgebundener, starrer Dichtungsschlämme Mineralische
Abdichtung mit zementgebundener, flexibler Dichtungsschlämme Abdichtung mit einer Kombination aus mineralischen und bituminösen Abdichtungsstoffen.

 

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